Archiv der Kategorie: Keiner ist gern Peiner??!

Ein Tag voller Bilder… (oder auch „Keiner ist gern Peiner – Folge 5)

Heute habe ich ein gaaaanz tolles Geschenk von meinem Mann bekommen… Ich konnte den kleinen Astronauten bei ihm lassen und früh Morgens mit der Kamera losziehen.

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Sehr lange schon habe ich die Idee gehabt, den Sonnenaufgang in Röhrse an der Fuhse festzuhalten… und heute Morgen… YES! Genau so hatte ich mir das gewünscht: Nebel, wenig Wolken, nasses Gras, die Kamera und ich… naja und die Sonne natürlich, die langsam aufgeht…

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Ich bin immer noch von diesen Eindrücken überwältigt… Ich habe keines der ´Bilder bearbeitet. Und dennoch… sie können nur ansatzweise zeigen, wie wunderschön dieses Erlebnis war…

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Und diese Bilder alleine sind doch wohl schon Grund genug, dem Vorurteil „Keiner ist gern Peiner“ auf das Schärfste zu widersprechen.

Die letzten vier Bilder sind dann auf unserm Ausflug zum Baumwipfelpfad in Bad Harzburg mit Abstecher zum Kloster Wöltingerode (dort gibt es so köstliche Liköre, die ich uuuunheimlich gerne in heißer Schokolade genieße… heute haben wir Haselnuss und Zimt mitgenommen❤) entstanden.

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Die Spinne ist cool, oder??!

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Jetzt wünsche ich euch einen gemütlichen Abend… meiner wird wohl mit Heißer Schokolade mit Zimtlikör versüßt… 🙂

Eure Malu

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Keiner ist gern Peiner??! (Folge4) Heute: Im Wald und auf der Heheide…

… da such ich meine Freheude… Naja. Oder so ähnlich… 😉

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Peine. Stahlwerk. Industrie. Nicht schön… oder? Heute konnte ich mich davon überzeugen, WIE schön die Peiner Umgebung ist!

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Dieser Erste Mai war wie gemacht für einen Familienausflug ins Peiner Umland. Auf Adolphshof (oder heißt es in Adolphshof? Die Ureinwohner mögen mir Formulierungsfehler verzeihen) war Hoffest und weil das Wetter einfach BOMBASTISCH war, haben wir beschlossen, das Auto in Hämelerwald zu parken und einen Spaziergang zum Gutshof zu machen.

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Schwiegermama, Mann, Kind UND Wette haben mitgespielt 😛

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Es wurde ein grandioser Tag von A-Z. Abends noch Grillen auf der Terrasse… Der Frühling ist endlich da, ihr Lieben! Lasst die Sonne in euer Herz!

Das Wetter, die Motive… Ich musste einfach Knipsen wie ne Wilde 🙂

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Heute wenig Text und viele Bilder…  So viel sei gesagt: Es lohnt sich, wenn auf/in Adolphshof Hoffest ist!

Ich wünsche euch einen tollen Abend nach diesem traumhaften ersten Mai!

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Eure Malu

Keiner ist gern Peiner??! (Folge 3) Heute: Ich lasse die Kirche im Dorf.

Jetzt habe ich schon seeehr lange nicht mehr zu diesem Thema geschrieben. Und dabei komme ich immer mehr hier an, lerne immer mehr Leute, Orte, Einrichtungen und Eigenarten der Peiner kennen 😉

Heute möchte ich euch an meinen Erlebnissen rund ums Thema Kirche/Gemeinde teilhaben lassen.

Bei weitem bin ich kein Mensch, der jeden Sonntag in der Kirche ist. Eher im Gegenteil… Schade eigentlich. Ich nehme mir auch immer wieder vor, das zu ändern, doch dann kommt irgendwie immer wieder ein gemütliches Sonntagsfrühstück dazwischen…Das heißt aber nicht, dass ich kein gläubiger Mensch bin. Für mich bedeutet Glaube, dass man versucht, in allen alltäglichen Belangen, die frohe Botschaft zu leben. Dies bedeutet für mich in der Kernaussage: liebe deinen Nächsten wie dich selbst.

Ganz schön schwer. Bedenkt man, wie schwer es einem schon fällt, sich selbst wirklich immer zu lieben. Da kommen wir zur nächsten großen Frage: Was ist Liebe…?

Doch dies soll kein philosophischer Beitrag werden (ich weigere mich, das Wort philosophisch mit f zu schreiben, obwohl ich weiß, dass es richtig wäre…). Nein, ich wollte euch eigentlich nur berichten, in was für einer tollen Gemeinde ich hier gelandet bin.

Unsere Kirchengemeinde ist die evangelisch-lutherische Friedenskirche hier in Peine.

Ich bin viel umgezogen in den letzten Jahren. Doch habe ich noch nie so schnell Anschluss gefunden. Es gab Gemeinden, in denen ich gelebt habe und den Pastor gar nicht kannte. Wie auch, wo ich fast nie in der Kirche bin. Richtig! Aber auch hier war ich noch in keinem normalen Gottesdienst und kenne trotzdem unsere beiden Pastoren.

Weil Gemeinde hier gelebt wird. Es gibt unglaublich viele Aktionen, Gruppen, Themenabende, Basare,… entweder es gibt sie in anderen Gemeinden wirklich nicht oder ich bin blind durchs Leben gestolpert.

Wer Interesse an den ganzen Veranstaltungen und Gruppen hat, kann sich gerne im Kasten vor dem Gemeindehaus in der Eichendorffstraße informieren. Falls er keinen Gemeindebrief bekommen hat. Auch auf der Webseite findet sich der ein oder andere Hinweis.

Ich selbst kann aus eigener Erfahrung vom Kinderspielkreis Mittwochs (außerhalb der Ferien) von 15.30-17Uhr im Gemeindehaus in der Eichendorffstraße berichten und euch auch herzlich einladen!

Wie sind im Schnitt vier Mütter mit ihren Kindern zwischen 1-5Jahren. Es gibt ein Spielzimmer und einen großen Raum mit Bällebad im Keller des Gemeindehauses (zum Eingang rein, links die Treppe runter und durch die Glastür). Wenn es das Wetter zulässt, gehen wir auch gerne in den großen Garten des Gemeindehauses mit Schaukeln, Sandkiste und viiiel Platz.

Zu Anfang und zu Ende eines jeden Treffens setzen wir uns mit den Kindern in den Kreis und singen ein Lied, danach wird gespielt, getobt, gelacht und die Mamas (vielleicht gesellen sich auch mal ein paar Papas zu uns??!) haben zeit, Kaffee zu trinken und sich auszutauschen.

Ich persönlich genieße diese Treffen sehr, weil der Kleine Astronaut dort so mit den anderen Kindern beschäftigt ist, dass ich kaum mehr wichtig bin 😉 Fast wie Urlaub… Besonders bei Regenwetter eine Wohltat für mein Nervenkostüm.

Diese Treffen sind kostenlos. Es hat sich aber so eingebürgert, dass jeder immer was kleines für die Kinder oder für die Mamas zum Knabbern mitbringt. Wir würden uns sehr freuen, wenn vielleicht noch ein paar mit ganz kleinen Kindern (1-2) dazukämen! Es sind aber weiterhin alle willkommen!

2016 starten wir übrigens am 13.01. wieder nach den Weihnachtsferien.

Es ist aber nicht so, das wir einfach nur die Räumlichkeiten nutzen. Herr Joost, unser Pastor, war schon einige Male da und hat sich einfach nur mit uns unterhalten oder uns z.B. zum Martinssingen eingeladen. Ohne diese Einladung wäre das mal wieder an mir vorbeigehuscht…

Und es ergeben sich eben andere Kontakte. Für mich zum Taizé Singkreis. Davon möchte ich ein anderes Mal erzählen.

Aber genau das ist es, was Gemeinde, Glauben, Nächstenliebe ausmacht. Das Miteinander. Das Aufnehmen, wenn jemand neu ist. Mir hat das so sehr geholfen in der für mich neuen Heimat und Gemeinde anzukommen. Gerne gebe ich dieses Gefühl weiter, wenn jemand anders neu ist hier in Peine.

Meine Telefonnummer findet ihr im Gemeindebrief unter Eltern-Kind-Gruppe am Mittwoch. Sie hängt auch im Kasten am Gemeindehaus aus.

Ich hoffe, das war ein nicht gar zu tiefschürfender Beitrag für Euch. Es ist mir ein Bedürfnis, euch von diesem Gemeindeleben zu erzählen. Weil ich es so noch nie vorher erlebt habe. Weil es mich so sehr beschäftigt. Weil es mir gut tut.

Auf einem Auto habe ich neulich einen Spruch gelesen: „Lasst die Kirche im Dorf! Geht rein!“ Vielleicht muss es nicht die Kirche an sich sein. Aber Gemeindeleben kann nur durch Menschen bestehen, die es mitLEBEN.

Vielleicht sehen wir uns. Ich würde mich freuen!

Eure Malu

PS Ein weiteres Mal muss ich nein sagen zu dem Vorurteil, das dieser Stadt vorauseilt. Bisher bin ICH sehr gerne Peiner!

Eltern Kind Treff am Mittwoch startet wieder! (Keiner ist gern Peiner??! (Folge 3))

Unter dem Titel „Keiner ist gern Peiner??!“ befasse ich mich auch heute wieder mit meinem neuen Leben in Peine und dem damit verbundenen vorurteilsbehafteten Ausspruch.

Ich muss jetzt echt mal eine Lanze für meine neuen Nachbarn brechen! Ich habe schon öfter in einer neuen Stadt neu angefangen. In Leipzig zu Beginn meiner Ausbildung. Durch Klassenkameraden dort fiel mir der Neustart nicht schwer. Aber außerhalb dieser Gemeinschaft habe ich kaum jemanden kennengelernt. In drei Jahren. In Bad Pyrmont als ich meine erste Stelle angetreten habe. Auch hier. Super Kollegen aber kaum Kontakt außerhalb dieses Dunstkreises. In einem Jahr. In Hildesheim, wo ich die ertse Wohnung mit meinem Mann bezogen habe. Auch hier: Tolle Kollegen! Auch 1-2 nähere Kontakte. Doch… In 4 Jahren auch hier keine großartigen Gespräche, Menschen, die auf einen zugehen…

Und hier in Peine??! Anfang Juli ist unsere kleine Familie hierher gezogen. Bereits am zweiten Tag hier wurde ich auf dem Parkplatz am Schützenplatz angesprochen und habe einen „Restparkschein“ geschenkt bekommen. Beim Bäcker um die Ecke bekommt der kleine Astronaut bereits immer einen Keks mit den Worten „für meinen kleinen Freund“. Das ein oder andere lose Gespräch auf diversen Spielplätzen scheint viel leichter zu entstehen als beispielsweise in Hildesheim. Alles wunderschöne Kleinigkiten, die mich lächeln lassen beim Gedanken an mein Peiner Leben.

Vielleicht liegt es daran, das Peine doch eine Kleinstadt ist… Vielleicht daran, dass man mit einem Kind ab einem gewissen Alter leichter Kontakte knüpft…

Vielleicht liegt es aber an den Peinern selbst. Wer weiß… Egal warum. ich möchte mich hier bei euch bedanken! Ihr erleichtert mir den Start ganz ungemein!

Und am Mittwoch starte ich in mein erstes Ehrenamt. Mit Katharina, eine anderen jungen Mutte zusammen öffnen wir für euch die Pforten des Gemeindehauses der Friedenskirche in der Eichendorffstraße 6 in Peine zum Eltern-Kind-Treffen.

Gemeindehaus_II

Start ist 15.30Uhr, Ende ca 17Uhr.

Unsere beiden Söhne sind 11 und 11 1/2Monate alt. Aber wir wollen keine Altersbeschränkung vorgeben. Lasst uns sehen, wer kommt. Willkommen sind Mamas und/oder Papas mit ihren Kindern. Zum Spielen, Kennenlernen, Austauschen.

Diese Treffen sind kostenfrei. Katharina und ich sorgen zum ersten Treffen für Kaffeepulver und ein paar Kekse. Es wäre schön, wenn ihr auch ab und an eine Kleinigkeit für Eltern und/oder Kinder beisteuern könntet. Aber das ist kein Muss.

Wir freuen uns schon ganz dolle auf euch und wünsche einen zauberhaften Abend!

Keiner ist gern Peiner??! (Folge 1)

In dieser Rubrik möchte ich euch an meinem neuen Leben in Peine teilhaben lassen

„Keiner ist gern Peiner“.

Das ist genau das, was mir bezüglich der Heimat meines Mannes Hinrich, von mir Hini genannt, bekannt war. Was ich immer wieder gehört habe. Das und die Geschichte von Peiner Eule. Doch zu diesem Federvieh komme ich noch in einem eignen Beitrag zu sprechen. Ach. und das Schützenfest. Das darf hier nur nicht so genannt werden. In Peine heißt das Freischießen!

Doch zurück zum Ausgangspunkt. Es kam es, wie es kommen musste…  Wir haben ein Haus gesucht und… in Peine eines gefunden. Wir waren beide sofort verliebt in dieses Haus aus den 60ern… dass es in Peine steht, sorgte bei Hini für noch mehr Begeisterung. Bei mir… zu… ja. Wie drücke ich es aus… Ich habe mich mit ihm gefreut. Mit besagtem Satz im Hinterkopf.

Meine Zweifel der Stadt gegenüber sollen aber beim besten Willen nicht bedeuten, dass ich nicht 100% hinter diesem Hauskauf stehe!

Doch seine schlichte Existenz ist Grund genug, mich mit diesem Satz, nennen wir ihn ruhig Vorurteil, auseinander zu setzen.

Seit Anfang Juli bin ich Peinerin. Genauso wie mein Mann und mein Sohn nun Peiner sind. Im Herzen war Hini nie etwas anderes, glaube ich.

Einer meiner ersten Spaziergänge mit dem kleinen Astronauten (hierbei handelt es sich um meinen Sohn. Die Erklärung für diesen Kosenamen würde hier zu weit führen) führte mich auf der Suche nach einem nahegelegenen Spielplatz am Gemeindehaus der Friedenskirche Peine vorbei. Hinter dem Gemeindehaus sah ich Kinder auf einem kleinen Spielplatz spielen. Irgendwie sinkt die Hemmschwelle mit Kind. Also. Ran an die Peiner!

Ich wurde herzlich aufgenommen und seitdem sind wir beim wöchentlichen Eltern-Kind-Treff dabei. Der ist übrigens jeden Mittwoch (außerhalb der Ferien!) von 15.30-17Uhr. Nach den Ferien werde ich diesen Treff mit Katharina, einer anderen Mutter, übernehmen. Unsere Söhne sind im September und Oktober 2014 geboren und wir freuen uns, wenn wir weitere Spielgefährten für die zwei Rabauken begrüßen dürfen! Die „alte“ Gruppe löst sich auf, da die Kinder zu alt sind… Im Gemeindehaus gibt es ein Bällebad, Bobbycars, Dreiräder, eine Garten mit Sandkiste, Schaukeln,… alles was das Kinderherz begehrt.

 

Zusammenfassend lässt sich nach dieser ersten Begenung mit der Spezies Peiner sagen: Soooo übel sind die gar nicht 🙂