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Ein Tag voller Bilder… (oder auch „Keiner ist gern Peiner – Folge 5)

Heute habe ich ein gaaaanz tolles Geschenk von meinem Mann bekommen… Ich konnte den kleinen Astronauten bei ihm lassen und früh Morgens mit der Kamera losziehen.

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Sehr lange schon habe ich die Idee gehabt, den Sonnenaufgang in Röhrse an der Fuhse festzuhalten… und heute Morgen… YES! Genau so hatte ich mir das gewünscht: Nebel, wenig Wolken, nasses Gras, die Kamera und ich… naja und die Sonne natürlich, die langsam aufgeht…

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Ich bin immer noch von diesen Eindrücken überwältigt… Ich habe keines der ´Bilder bearbeitet. Und dennoch… sie können nur ansatzweise zeigen, wie wunderschön dieses Erlebnis war…

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Und diese Bilder alleine sind doch wohl schon Grund genug, dem Vorurteil „Keiner ist gern Peiner“ auf das Schärfste zu widersprechen.

Die letzten vier Bilder sind dann auf unserm Ausflug zum Baumwipfelpfad in Bad Harzburg mit Abstecher zum Kloster Wöltingerode (dort gibt es so köstliche Liköre, die ich uuuunheimlich gerne in heißer Schokolade genieße… heute haben wir Haselnuss und Zimt mitgenommen❤) entstanden.

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Die Spinne ist cool, oder??!

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Jetzt wünsche ich euch einen gemütlichen Abend… meiner wird wohl mit Heißer Schokolade mit Zimtlikör versüßt… 🙂

Eure Malu

Willst du glücklich sein, dann sei es! (Keiner ist gern Peiner??! (Folge 2))

Das Schild mit diesem Spruch habe ich geschenkt bekommen, weil ich es irgendwann mal auf Facebook geliked habe (es lebe die Denglische Sprache…).

Ausgerechnet jetzt bekomme ich dieses Schild geschenkt.

Eigentlich sollte ich in dieser Woche im Urlaub sein. Bei meinen Eltern in Südeutschland, meiner „Heimat“. In irgendeinem Volkslied gibt es die Zeile „Heimat ist, wo meine Wiege stand“… Für mich hat der Begriff Heimat eine andere Bedeutung. Ist ein Synonym für „daheim sein“, „geliebt werden“, „sich wohlfühlen“. Das empfinde ich dort, wo mein Mann ist. Uns seit Oktober 2014 auch dort, wo mein Sohn ist. Neuerdings ist das folglich Peine.

Ich bin aber gerade gar nicht in Baden-Württemberg im Urlaub. Sondern daheim.

Das Verhältnis zu meiner Mutter ist nicht immer das leichteste un wir haben uns wieder einmal gestritten. Nicht mal nur eben so, dass am Abend wieder alles gut ist, sondern RICHTIG. Ich fühle mich zutiefst verletzt. Sie ihrerseits wahrscheinlich ebenso… Und jede von uns fühlt sich im Recht. Auf den Auslöser möchte ich hier nicht eingehen.

Dieser Streit nun führte dazu, dass aus der Urlaubswoche mit dem kleinen Astronauten ein Wochenende bei meinen Großeltern wurde und ich nun hier in Peine im Wohnzimmer am Laptop sitze. Im Hintergrund höre ich, wie Hini den Lütten ins Bett bringt. Wundervolle Geräusche.

Und dann ist da dieses Schild. Und dann ist noch der 28.07.. Am 28.07.2012 haben mein Mann und ich standesamtlich geheiratet. Wir begehen diesen Tag nicht als unseren Hochzeitstag. Das ist für uns der Tag, an dem wir kirchlich geheiratet haben. Hier im Kreis Peine übrigens… Meiner neuen Heimat…

Der 28.07. ist nicht nur unser Hochzeitstag. Es ist auch der meiner Eltern. Für sie ist es der „richtige“. Schönen Hochzeitstag, Mama. Auch wenn wir gerade Streit haben. Ich denke an dich.

Gerade kommt mein Mann ins Zimmer. Er sagt, ich sehe nicht glücklich aus.

Das bin ich aber. Wirklich. Nachdenklich vielleicht. Aber was auf dem Schild steht, stimmt.

Ich bin glücklich, in unserem Haus in Peine zu sein. Einen Mann zu haben, der unseren unglaublich tollen Sohn mit so viel Liebe ins Bett bringt. Diesen Tag erlebt zu haben. Mit Mittagschlaf mit dem Sohnemann auf dem Bauch. Meine Schwiegermutter besucht zu haben und den Lütten in ihrem Garten schaukeln zu lassen.

Meine Mama zu haben… Auch wenn es schwer ist manchmal… Den gleichen Hochzeitstag zu haben…

Willst du glücklich sein, dann sei es! Ich hätte nicht gedacht, dass ich mir das einfach sagen kann und es funktioniert.

Versucht es selbst!

Ich wünsche euch einen zauberhaften Abend!

Keiner ist gern Peiner??! (Folge 1)

In dieser Rubrik möchte ich euch an meinem neuen Leben in Peine teilhaben lassen

„Keiner ist gern Peiner“.

Das ist genau das, was mir bezüglich der Heimat meines Mannes Hinrich, von mir Hini genannt, bekannt war. Was ich immer wieder gehört habe. Das und die Geschichte von Peiner Eule. Doch zu diesem Federvieh komme ich noch in einem eignen Beitrag zu sprechen. Ach. und das Schützenfest. Das darf hier nur nicht so genannt werden. In Peine heißt das Freischießen!

Doch zurück zum Ausgangspunkt. Es kam es, wie es kommen musste…  Wir haben ein Haus gesucht und… in Peine eines gefunden. Wir waren beide sofort verliebt in dieses Haus aus den 60ern… dass es in Peine steht, sorgte bei Hini für noch mehr Begeisterung. Bei mir… zu… ja. Wie drücke ich es aus… Ich habe mich mit ihm gefreut. Mit besagtem Satz im Hinterkopf.

Meine Zweifel der Stadt gegenüber sollen aber beim besten Willen nicht bedeuten, dass ich nicht 100% hinter diesem Hauskauf stehe!

Doch seine schlichte Existenz ist Grund genug, mich mit diesem Satz, nennen wir ihn ruhig Vorurteil, auseinander zu setzen.

Seit Anfang Juli bin ich Peinerin. Genauso wie mein Mann und mein Sohn nun Peiner sind. Im Herzen war Hini nie etwas anderes, glaube ich.

Einer meiner ersten Spaziergänge mit dem kleinen Astronauten (hierbei handelt es sich um meinen Sohn. Die Erklärung für diesen Kosenamen würde hier zu weit führen) führte mich auf der Suche nach einem nahegelegenen Spielplatz am Gemeindehaus der Friedenskirche Peine vorbei. Hinter dem Gemeindehaus sah ich Kinder auf einem kleinen Spielplatz spielen. Irgendwie sinkt die Hemmschwelle mit Kind. Also. Ran an die Peiner!

Ich wurde herzlich aufgenommen und seitdem sind wir beim wöchentlichen Eltern-Kind-Treff dabei. Der ist übrigens jeden Mittwoch (außerhalb der Ferien!) von 15.30-17Uhr. Nach den Ferien werde ich diesen Treff mit Katharina, einer anderen Mutter, übernehmen. Unsere Söhne sind im September und Oktober 2014 geboren und wir freuen uns, wenn wir weitere Spielgefährten für die zwei Rabauken begrüßen dürfen! Die „alte“ Gruppe löst sich auf, da die Kinder zu alt sind… Im Gemeindehaus gibt es ein Bällebad, Bobbycars, Dreiräder, eine Garten mit Sandkiste, Schaukeln,… alles was das Kinderherz begehrt.

 

Zusammenfassend lässt sich nach dieser ersten Begenung mit der Spezies Peiner sagen: Soooo übel sind die gar nicht 🙂